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20.09.2011
Endspurt 2011
Der Endspurt 2011 hat auf unseren Baustellen begonnen. Derzeit wird an neun Projekten in Brandenburg und Schleswig-Holstein an der Errichtung von 38 neuen Windenergieanlagen gearbeitet. Die Anlagen werden noch vor dem Jahreswechsel rund 66 MW Windstrom ins Netz einspeisen. Darüber hinaus steht der Baubeginn weiterer zwei Projekte mit 15 Windenergieanlagen mit rund 35 MW unmittelbar bevor. Diese Anlagen werden im Jahr 2012 in Betrieb gehen.
04.07.2011
Fröhliche Party an einem friedlichen Ort
4. Juli 2011 | shz | Von Sandra Gehrke
Es war ein weiter Weg. Viele Gespräche waren nötig. Über drei Jahre haben die Verhandlungen mit dem Land sowie die Planungen und Bauarbeiten gedauert. Doch am Sonnabend konnte der neue Firmensitz des Unternehmens Denker & Wulf AG auf der ehemaligen Bundeswehrliegenschaft, dem Windmühlenberg, in Sehestedt eingeweiht werden.
Rund 400 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Mitarbeiter und Angehörige des Windparkentwicklers Denker & Wulf AG feierten bis in den frühen Morgen. Moderator Christian Schröder (NDR) führte durch den offiziellen Teil der Veranstaltung, zu der auch eine Podiumsdiskussion mit Jost de Jager (CDU), Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, und Ingrid Nestle (Grüne), Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Energiewirtschaft, gehörte. Und auch Firmengründer Dr. Detlef Wulf und sein späterer Partner Hugo Denker fehlten natürlich nicht. Ein Feuerwerk rundete die fröhliche Party ab, die musikalisch unter anderem von Sänger John Davis angeheizt wurde.
"Das Gebäude soll Dynamik ausstrahlen und mit modernster Technik ausgestattet sein", begründete der Vorstandsvorsitzende Torsten Levsen die Architektur des imposanten Neubaus. "Wir sind alle Ingenieure, die so zeigen wollen, dass wir es besonders gut machen." Die Bauphase habe gut geklappt, wobei die letzten Wochen vor der Eröffnung viele Überstunden erfordert hätten. "Ich danke Sehe stedts Bürgermeisterin Rita Koop und den Gemeindevertretern für den intensiven Einsatz ebenso wie dem leitenden Verwaltungsbeamten des Amtes Hüttener Berge, Andreas Betz. Die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt. Das ist nicht selbstverständlich."
Nun gelte es, die Akzeptanz in der Bevölkerung weiter zu stärken, betonte Vorstandsmitglied Kai Porath. "Der geplante Energiepfad auf unserem Gelände für erneuerbare Energien wird ein touristischer Höhepunkt werden. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden wir dafür sorgen, dass die Windenergie noch lange in aller Munde bleibt."
Wirtschaftsminister Jost de Jager zeigte sich in der Podiumsdiskussion froh darüber, dass ein Bundeswehrgelände für unternehmerische Nutzung freigegeben worden sei und somit das "markante Gebäude" an dieser Stelle errichtet werden konnte. "Es war ein symbolischer Ort für den Kalten Krieg. Es ist ein Stück Friedensdividende, wie wir es uns vorgestellt haben."
Ingrid Nestle betonte, dass sie gern zu der Feier des Windparkentwicklers gekommen sei - auch im Hinblick auf den in der Regierung und Opposition endgültig beschlossenen Atomausstieg 2022. "Es ist doch viel schöner, ein 'Pro-Wind-Fest" zu feiern, als ein 'Anti-Atom-Fest'." Der Zeitplan für den Ausstieg könne eingehalten und aufgrund der technischen Entwicklung auch verkürzt werden, vermutete die Sprecherin für Energiewirtschaft in der Diskussionsrunde. "Stromlücken wird es definitiv nicht geben. Wir sind in den europäischen Strommarkt integriert." So würde, selbst wenn es einmal zehn Minuten keinen Strom gäbe, nicht das Licht ausgehen.
Minister Jost de Jager dagegen bewertete die Ängste der Bürger vor Lücken in der Stromversorgung als berechtigt. "Ein wichtiger Startschuss war die Erweiterung der Potenzialflächen um 1,5 Prozent der Landesflächen. Den Leitungsbau müssen wir nun passgenau umsetzen."
"Welche Schlagzeile wünschen Sie sich in fünf bis zehn Jahren?", fragte Christian Schröder am Ende der Diskussion. Torsten Levsen stellt sich eine Akademie für die Ausbildung von Ingenieuren in einem neuen Südflügel des Gebäudes vor. "Alle Parteien sind sich einig. 100 Prozent bis 2030. Der Weg ist vorgezeichnet", sagte Ingrid Nestle, und Jost de Jager ergänzte: "Punktlandung geschafft. Schleswig-Holstein versorgt alle seine Bürger mit erneuerbaren Energien und exportiert den Rest."
27.06.2011
Wir sind umgezogen
Das komplette Sehestedter-Team ist im neuen Firmengebäude angekommen.
Das heisst ab heute: Reichlich Platz für alle die schon da sind und noch kommen werden, viel Tageslicht und eine tolle Aussicht von jedem Raum des Gebäudes. Wir freuen uns auf noch viele erfolgreiche Geschäftsjahre in der neuen Wirkungsstätte.
Unsere Neue Adresse lautet nun:
Denker & Wulf AG, Windmühlenberg, 24814 Sehestedt
15.04.2011
Junge Pioniere erobern die Windbranche
Flensburger Tagblatt - 15. April 2011 | Von Kristof Gatermann
Deutschlands erste staatlich geprüfte Windenergietechniker sind Flensburger
Wieder einmal geht Flensburg voran. Und zwar in einem Bereich, der nicht nur im Norden der Republik eine immer wichtigere Rolle spielt: der Windenergie. Im Sommer verlassen die deutschlandweit ersten zehn staatlich geprüften Techniker für Windenergie die Fachschule für Technik und Gestaltung an der Eckener-Schule.
Mit diesem Bildungsgang, den es nicht noch einmal in Deutschland gibt, will die Schule einen Beitrag zur Entwicklung der Bildungsschwerpunkte Regenerative Energien und Windenergie in Flensburg leisten. Nachdem vor Kurzem an der Fachhochschule Torsten Faber als Professor für Windenergie seine Tätigkeit aufgenommen hatte, gehen nun die nächsten Experten ins Rennen. Sie füllen eine Lücke zwischen den FH-Ingenieuren und den Facharbeitern. Dass die Absolventen damit gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, davon ist Dietmar Post, stellvertretender Leiter der Eckener-Schule, fest überzeugt: "Unsere Absolventen werden ähnlich erfolgreich am Markt sein wie Ingenieure der FH." Verantwortungsvolle Aufgaben in gehobener Position - so soll die künftige Stellenbeschreibung aussehen. Sie können Aufgaben im mittleren Management übernehmen.
Die zehn Absolventen, die nun ihre Prüfung ablegen werden, kommen meist aus den Bereichen der Elektro- sowie der Maschinentechnik. Sie haben alle mindestens eine dreijährige Erstausbildung abgeschlossen und ein Jahr in ihrem Beruf gearbeitet. "Das ist Voraussetzung, um an der zweijährigen Vollzeit-Fortbildung teilzunehmen", erklärt Post.
2500 Unterrichtsstunden absolvieren die Schüler, werden in den Bereichen der Steuertechnik, des Projektmanagements, der Leistungstechnik oder auch der Meteorologie geschult. "Bezogen auf die Windenergie hatten wir zunächst im Lehrerkollegium keine ausreichenden Kompetenzen. Daher haben wir für die praktischen Ausbildungsanteile Firmen aus der Windbranche mit ins Boot geholt", erklärt Post. Die Unternehmen stellen den Schülern Aufgaben aus dem Berufsalltag, die es zu bearbeiten gilt. So musste die Abschlussklasse beispielsweise den Bau eines Windparks an Land aber auch in der Ostsee planen - ein komplettes Genehmigungsverfahren organisieren.
Gleichzeitig können die Schüler durch die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen erste Kontakte in Branche knüpfen. Auch die profitiert von den neuen Spezies der Windenergietechniker. So wünscht sich Rainer Newe von Denker & Wulf mehr Leute, die nicht nur die Theorie oder Praxis beherrschen - sondern beides: "Die Branche sucht kompetente Experten." Allerdings scheinen noch nicht alle Unternehmen mit dem neuen Berufstitel schon etwas anfangen zu können. So berichtet die Klasse, die vor einem Jahr begonnen hatte, von Problemen bei der Suche nach Praktikumsplätzen. "Uns gibt es noch nicht", sagen sie. Außerdem sei das Praktikum mit drei Wochen zu kurz für die Betriebe. Vor diesem Hintergrund appelieren daher auch Schüler wie Lehrer an Unternehmen, sich noch stärker zu beteiligen.www.eckenerschule.de/fstug
29.03.2011
Mal austauschen - Joule Ausgabe März / April 2011
Repowering | In der Gemeinde Galmsbüll leben Pioniere – Windkraftpioniere. Neun Betreibergruppen begannen vor über 20 Jahren, Windräder auf ihre Felder zu stellen – insgesamt 38 Mühlen. Heute sind es weniger Anlagen, aber mehr Galmsbüller, die profitieren.
Der schwarze Passat fährt zügig über die flache A 7 Richtung Flensburg. Zum Ziel geht es irgendwann links ab. Michael Doss hält das Lenkrad. Er spricht über Galmsbüll, das Koogsland und die Windmühlen dort. Doss ist Projektleiter bei der Denker und Wulf AG. Er, das Unternehmen und vor allem sein Chef sind eng mit der Windgeschichte in Galmsbüll verknüpft.
Umstände nutzen
Das besagte Gemeindegebiet erstreckt sich über drei Köge. 650 Menschen nennen Galmsbüll im Kreis Nordfriesland ihr Zuhause. Auf einem km² Fläche leben 13 Bewohner. Das kommt in Schleswig-Holstein öfters vor. Das Bundesland ist dünn besiedelt. Galmsbüll grenzt an die Nordseeküste. Wind geht dort immer. Ende der Achtziger Jahre beschließen neun Betreibergruppen, diesen Umstand zu nutzen. Zwischen 1989 und 1997 bauen sie auf den Feldern 38 Windkraftanlagen mit einer Leistung von knapp 13 MW. Zur damaligen Zeit sind die Genehmigungsauflagen noch nicht so streng wie heute. Das Stromeinspeisegesetz und verschiedene Förderungen heben die Windanlagen in die Wirtschaftlichkeit.
Unter den Pionieren von einst ist auch Torsten Levsen, der heutige Vorstandsvorsitzende der Denker und Wulf AG. In der Projektierungsphase Anfang der Neunziger Jahre nimmt er Kontakt zu den Namensgebern der damaligen Kommanditgesellschaft – Denker & Wulf – auf. Von nun an bleibt er, eigentlich Agraringenieur, der Windprojektierung treu. Sein Unternehmen hat heute knapp 50 Mitarbeiter an drei Standorten. Die Windprojektierer installierten seit 1991 bereits 990 MW mit einem Investitionsvolumen von über 1 Mrd. €.
1995, als der größte Teil der Anlagen bereits installiert war, begannen die Windkrafteigentümer an einem neuen Konzept zu feilen. Die Frage lautete wie die Betreibergruppe ihre und die Bedürfnisse der Gemeinde in einem neuen Projekt vereinen könnte, erinnert sich Levsen. Im Jahr 1999 kamen die Vorranggebiete. 2000 trat das EEG in Kraft. Die Betreiber verfolgten die Entwicklung der Windkrafttechnik aufmerksam. Klar war, dass es keinen Sinn mehr mache, in die alten, vom Verschleiß bedrohten Anlagen zu investieren. Das Zauberwort hieß nun Repowering (siehe Kasten). Nun musste die Frage geklärt werden, welche Rechtsform dieser neue Windpark haben sollte. Bewusst war ihnen schon damals, sagt Levsen, das nur mit einem Nutzen für alle Beteiligten ein Repowering-Projekt umzusetzen sei. Die Projektgruppe entschied sich für den Bürgerwindpark. Ab diesem Zeitpunkt kommt Projektleiter Michael Doss ins Spiel. Er ist für die Umsetzung des Projekts mitverantwortlich. 2006 erhalten die Betreiber die ersten Genehmigungen für den Bau neuer Anlagen.
Betreiber überzeugen
Die Entwicklung von einem reinen Investoren- zum Bürgerwindpark ist eine Herausforderung. Nur ungern wollen Betreiber ihre Selbstständigkeit aufgeben. Sogar wenn sich ein wirtschaftlich höherer Erfolg anbahnt. Schafft man es, sagt Doss, die ersten Bedenken auszuräumen, muss man im zweiten Schritt die unterschiedlichen Bedürfnisse der Anteilseigner zusammenzuführen. In Galmsbüll ist das gelungen „Hier haben wir sehr viel Erfahrung gesammelt, die wir auf andere Repowering-Standorte übertragen können.“ Die Gemeindevertretung beäugte ein Nachrüsten des Windparks zunächst skeptisch. Von der Idee eines Bürgerwindparks ließ sie sich dann allerdings überzeugen. Rund die Hälfte der 650 Bewohner von Galmsbüll hatte die Möglichkeit, Anteile an den neuen Windrädern zu zeichnen. Am Ende waren es 200 Bürger, die einen Anteil erwarben. Um mitzumachen, mussten die Bürgerinvestoren einige Voraussetzungen erfüllen: Vier Jahre einen Wohnsitz in Galmsbüll haben, über 18 Jahre alt sein und mindestens einen Anteil von 2.500 € erwerben. Das Repowering wurde in zwei Anläufen durchgezogen. Im ersten Bauabschnitt zwischen 2006 und 2007 wurden gleich 34 Altanlagen durch 18 neue Windräder ersetzt. Die verbliebenen vier Altanlagen waren moderner. Sie blieben noch bis Ende 2008 am Netz und wurden dann ausgetauscht. Statt 38 Anlagen gibt es heute 21. Die schaffen allerdings statt knapp 13 MW satte 60 MW Leistung. In Galmsbüll drehen sich 14 Siemensanlagen mit einer Leistung zwischen 2,3 und 3,6 MW, vier Enercon E82 Anlagen mit 2 und 3 MW Leistung und drei REpower Anlagen mit jeweils 3,4 MW Leistung. Die Anlagen sind nicht nur beeindruckend, es lässt sich mit dem Galmsbüller Park auch Geld verdienen: „Wir haben damals sehr konservativ kalkuliert. Die Bedingungen sind heute besser als geplant. Das kommt dem Geldbeutel der Beteiligten zugute.“ Galmsbüll war eines der ersten Repowering-Projekte in Schleswig-Holstein und damit bundesweit. Das Projekt machte Schlagzeilen und gilt bis heute als Positivbeispiel für ein gelungenes Repowering. Denker & Wulf als Projektierer profitiert davon bis heute. Michael Doss fuhr wahrscheinlich nicht zum letzten Mal mit Interessierten in die Kooggemeinde.
Gemeinsam den Überschuss in der Region halten
Ein Bürgerwindpark unterscheidet sich durch ein wesentliches Merkmal von anderen Windparks: Nicht (nur) externe Investoren oder ein Unternehmen betreiben den Park, sondern auch die Bürger der Gemeinde, in der sich die Windmühlen drehen. Die netzwerkagentur windenergie in Husum hat einen Leitfaden entwickelt, der Gemeinden die Genehmigung von Windparks in Schleswig-Holstein erleichtern soll. Dem „Leitfaden Bürgerwindpark“ zufolge werden in Nordfriesland 90 % aller Parks von Anwohnern mitbetrieben. In der Praxis spricht man von einem Bürgerwindpark, wenn ein Drittel der Anteile in den Händen der Gemeindebewohner liegen.
Anfang der 90er Jahre entstanden in Norddeutschland – wie etwa auf dem Friedrich Wilhelm Lübke-Koog an der nordfriesischen Küste – die ersten Bürgerwindparks. Bis heute haben sich Standards entwickelt, die vom Planungsprozess bis zur ersten eingespeisten Kilowattstunde speziell Gemeinden bei der Umsetzung helfen sollen: In der Regel beruft der Bürgermeister gemeinsam mit den Initiatoren eine Einwohnerversammlung ein. Die Inittiatoren informieren über ihr Vorhaben und überprüfen das Interesse der Bevölkerung. Ist es vorhanden, sind die Bürger aufgefordert, sich finanzell zu beteiligen. Zur Vorfinanzierung sollten mindestens 50.000 € zusammenkommen, empfiehlt der Leitfaden. Damit lässt sich die Wirtschaftlichkeit berechnen, Planungskosten decken, sowie ein oder mehrere Windgutachten in Auftag geben. Alle, die vorfinanziert haben, können später Anteile zeichnen. In der Regel müssen die Bürger mehrere Jahre in der Ortschaft wohnen, wenn sie Teilhaber werden wollen. Trotz der unterschiedlichen strukturellen und rechtlichen Formen haben alle Bürgerwindparks ein gemeinsames Ziel: Initiatoren und Planer wollen Akzeptanz schaffen. Holen sie die Bürger mit ins Boot, sind Proteste eher selten. Der finanzielle Nutzen für den Einzelnen ist je nach Projekt allerdings schwankend. Rouven Zietz
10.03.2011
Schrepkow Erweiterung - Strom für 18.000 Haushalte
Märkische Allgemeine / 10.3.2011 / Andreas König
Windpark Schrepkow wird um sechs Anlagen erweitert
SCHREPKOW - Wie eine fliegende Untertasse aus dem Metallbaukasten liegt der Drahtkorb in der Landschaft. Doch die Konstruktion auf dem Grund eines Ackers bei Schrepkow soll mitnichten abheben. Vielmehr dient sie dazu, einem Mast den nötigen Halt zu geben, der eine von sechs weiteren Windkraftanlagen aufnehmen soll.
Die Gesamthöhe der Windräder beträgt hundert Meter. „Das sind schon etwas ältere Pläne“, erklärt Projektleiter Holger Gronau vom Errichter und Betreiber der Anlage, der Denker und Wulf AG aus Sehestedt bei Kiel. Üblich seien heute Windkraftanlagen von etwa 150 Metern Höhe, weil diese einen besseren Wirkungsgrad erzielen. „Doch die Pläne für die Erweiterung bei Schrepkow sind beschlossene Sache, wir haben die Genehmigung und setzen sie daher auch so um“, erläutert Holger Gronau.
Teil der Genehmigung ist es auch, dass die Arbeiten vor Beginn der Vogelbrut zu erfolgen haben. „Das macht die Sache wegen des gefrorenen Bodens zwar schwieriger, aber wir kommen zurecht“, schätzt der Projektleiter ein.
Den Bauleuten machen die widrigen Bedingungen erstaunlich wenig aus. „Es stimmt schon, bei Straßenbauarbeiten ist es wichtig, dass der Boden nicht gefroren ist“, meint etwa Polier Wilfried Draeger von der Wittstocker Firma Baumec. Seine Mitarbeiter richten die Baustraßen zwischen den einzelnen Windmühlenstandorten her. „Diese Arbeiten können jedoch auch bei Minusgraden ausgeführt werden“, sagt er.
Dennoch bringt der Frost Einschränkungen mit sich. Die Montage der Windkraftanlagen ist für den Herbst geplant. Jetzt erledigen Baufirmen die vorbereitenden Arbeiten. Dazu gehören das Flechten der Bewehrungskörbe für die Mast-Fundamente und das eigentliche Betonieren. Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, wird der Beton erwärmt und dann erst eingebracht.
Die Höhe der Gesamtinvestition beträgt etwa sieben Millionen Euro. Wenn die Windmühlen am Netz sind, liefern sie jährlich jeweils 1,3 Millionen Kilowatt. Genügend Energie, um den Jahresbedarf von 3000 Haushalten zu decken. Die sechs neuen Anlagen würden also rechnerisch ausreichen, um 18 000 Einfamilienhäuser zu versorgen. Die Gemeinde Gumtow bekommt einen großen Teil der Gewerbesteuereinnahmen.
07.03.2011
Solarfeld am Windmühlenberg in Betrieb
Im Dezember 2010 hat die Denker & Wulf AG ihre Freiflächen-Photovoltaikanlage auf dem neuen Firmengelände in Betrieb genommen.
Für eine Leistung von 245 kW wurden 1044 Module des Herstellers Trinasolar und 14 Wechselrichter der Fa. Danfoss verbaut.
Der Ertrag der Anlage reicht für die Stromversorgung des kompletten neuen Firmengebäudes mit allen technischen Einrichtungen.
05.03.2011
Neues Bürogebäude kurz vor der Fertigstellung
Nach einer Bauzeit von knapp 1,5 Jahren steht die Fertigstellung des neuen Bürogebäudes der Denker & Wulf AG nun kurz bevor. Momentan läuft der Innenausbau auf vollen Touren.
Bei der Planung des Neubaus wurde großen Wert auf eine positive Energiebilanz gelegt. So wurde durch die Wärmedämmung und eine hochwertige Dreifachverglasung annähernd Passivhausstandard erreicht. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt durch eine Wämepumpenanlage mit 80kW Wärmeleistung und 18 Erdwärme-Sonden mit jeweils 100m Tiefe. Im Sommer wird diese Anlage zur Kühlung des Gebäudes genutzt.
Die Stromversorgung erfolgt über eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 245 kWp.
Zusätzlich ist die Errichtung einer Kleinwindraftanlage mit ca. 30kW Leistung vorgesehen.
Fertigstellung des Gebäudes ist für Mai diesen Jahres geplant.
21.02.2011
Große Freude für die Kleinsten

- Foto: gehrke
Shz.de - 21. Februar 2011 | Von fee
Die Kinder in Sehestedt freuen sich darauf, bald ein neues Spielgerät für ihren Garten zu bekommen. Torsten Levsen, Vorstandsvorsitzender der Denker & Wulf AG (Mitte), überreichte der stellvertretenden Kindergartenleiterin Ute Benn (rechts) im Beisein der Bürgermeisterin Rita Koop (links) einen Scheck in Höhe von 600 Euro.
Die Spende war durch eine Versteigerung bei der Weihnachtsfeier erzielt worden. Anschließend wurde der Erlös noch einmal von der Firma verdoppelt. "Insgesamt waren 1000 Euro zusammengekommen", sagte Levsen. "400 Euro hat der Kindergarten in Eberswalde bekommen, wo wir auch eine Niederlassung haben."
"Wir werden wahrscheinlich ein kleines Häuschen oder eine Rutsche für die U3-Kinder anschaffen", kündigte Ute Benn an.
07.02.2011
Inbetriebnahme Windpark Brunsbüttel
Nach nunmehr über 1 jähriger Bauzeit sind die 18 Windenergieanlagen des Repowering Brunsbüttel in Betrieb genommen. Nachdem die Fertigstellung des Windparks zum Ende des Jahres 2010 aufgrund der schwierigen Witterungsverhältnisse teilweise unterbrochen werden musste, befinden sich nunmehr alle WEA am Netz. 5 WEA speisen in das Umspannwerk Ostermoor ein. Der Rest der WEA speist in das von der E.ON errichtete und kurz vor Weihnachten in Betrieb genommene Umspannwerk Dingen ein.
Sobald die Witterung dies zulässt, werden die im Windpark - aufgrund des Abbaus der Alt-WEA - nicht mehr benötigten Zuwegungen entfernt und die Flächen wieder einer landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt.
Die Denker & Wulf AG, sowie alle in das Repowering involvierten Betreiber freuen sich darauf, die Baustelle dieses Frühjahr abschließen zu können und mit den Bürgern der Stadt Brunsbüttel sowie den anliegenden Gemeinden im Mai ein Richtfest feiern zu können.
15.01.2011
Alle warten auf frischen Wind aus Kiel

- Zusätzliche Windmühlen sollen zusätzlichen Strom erzeugen und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Foto: Laabs
LANDESZEITUNG - 15. Januar 2011 | Von aab
Firmen, Planer, Gemeinden und Verwaltungen werden ungeduldig: Seit langem wartet man auf den Startschuss für die vom Land in Aussicht gestellten zusätzlichen Flächen für die Nutzung von Windenergie. Rendsburg-Eckernförde hatte als einer der ersten Kreise in Schleswig-Holstein bereits im November 2009 sein Konzept abgegeben. Darin werden rund 1700 Hektar geeignete
Flächen benannt. Doch bis heute sind die entscheidenden Weichen nicht gestellt. Im Gegenteil, das für die Umsetzung so wichtige Anhörungs- und Beteiligungsverfahren wurde vom März 2011 jetzt wieder verschoben. Neuer Termin: Sommer 2011.
Des Wartens offensichtlich überdrüssig preschen nun der Windparkentwickler Denker & Wulf
(Sehestedt) und die Firma Repower (Osterrönfeld) vor. Gemeinsam stellen sie in einer Studie dar, welches Wertschöpfungspotential ihrer Überzeugung nach im Kreis Rendsburg-Eckernförde vorhanden ist. Das Planspiel beider Unternehmen beinhaltet die Errichtung von 52 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 157 Megawatt und einer Investitionssumme von 230 Millionen Euro. Den jährlichen Gesamtertrag beziffert die Studie auf rund 330 Millionen
Kilowattstunden. Würden alle 52 Windenergieanlagen gebaut, ergebe das eine jährliche Einsparung von 280 000 Tonnen Kohlendioxid, so die beiden Firmen. Die Partner addieren die Wertschöpfung auf 8,6 Millionen Euro pro Jahr, über den Betriebszeitraum von 20 Jahren gerechnet 172 Millionen Euro. Hinzu kämen zusätzliche Effekte, so dass ein gesamtes Wertschöpfungspotential von rund
213 Millionen Euro ausgeht. Neue Windmühlen wollen die beiden Firmen zum Beispiel in Sehestedt (Amt Hüttener Berge) bauen. Hier könnten fünf Windkraftanlagen mit einer Gesamthöhe von 150 Metern entstehen. Ähnliches ist für die knapp 50 Hektar in Osterstedt (Amt Hohenwestedt Land)
vorgesehen. Die größte Einzelfläche mit 182 Hektar liegt im Bereich Hanerau-Hademarschen, Lütjenwestedt, Oldenbüttel. In der Studie sind 17 Anlagen mit einer Gesamthöhe bis zu 180 Meter vorgesehen.
Rückblende: Nach dem Entwurf des Landesentwicklungsplans 2009 (LEP) sollten bei der Teilfortschreibung der Regionalpläne neue Eignungsgebiete für die Windenergienutzung nach einheitlichen Kriterien ausgewiesen werden. In der ersten Phase waren die Kreise angehalten, Konzepte für die Ausweisung von Windenergieeignungsgebieten aufzustellen. Dabei wurde eine Karte mit den entsprechenden Ausschlussgebieten, die einer Nutzung für Windenergie entgegenstanden, erstellt. Aus dieser Karte ergaben sich "Suchräume" für
Windeignungsflächen. Diese Karte wurde den Gemeinden zur Beteiligung vorgelegt. Im folgenden Verfahrensschritt wurde das Konzept den Trägern öffentlicher Belange vorgelegt. Die Antworten wurden in das Kreiskonzept eingearbeitet. Im November 2009 wurde das Kreiskonzept dann an die Landesplanung in Kiel weitergereicht.
Landrat Rolf-Oliver Schwemer sieht sich durch die Studie in seiner Auffassung bestätigt, dass die Ausweisung zusätzlicher Flächen ein wichtiger wirtschaftlicher Impuls für den Kreis Rendsburg-Eckernförde wäre. "Ich wäre sehr froh, wenn das Land jetzt sehr schnell reagiert", sagte Schwemer gestern auf Nachfrage der Landeszeitung. Er erinnerte daran, wie schwierig die Diskussion beim Thema zusätzliche Eignungsflächen in vielen Gemeinden war. Diese Entscheidungen müssten respektiert und in konkretes Handeln umgesetzt werden.
08.01.2011
Grundschule mit eigenem Zeitungsabo

- Zeitungsschau: Sylvia Moritz von der Denker & Wulf AG vom Standort Eberswalde bei der Übergabe des MOZ-Abos an die Grundschule GrüntalFoto: MOZ/Sergej Scheibe
Märkische Oderzeitung (MOZ) - Brigitte Horn - 08.01.2011
Sydower Fließ (moz) In der Grüntaler Grundschule können die Kinder seit Freitag regelmäßig die MOZ lesen. Die Denker & Wulf AG hat eine MOZ-Patenschaft mit einem Jahres-Abonnement übernommen.
Erwartungsvoll und diszipliniert haben Schüler aus den fünften und sechsten Klassen im LSD-Labor Platz genommen. Um keine Irrtümer aufkommen zu lassen: LSD steht hier für Lesen Schreiben Drucken und nicht für die Droge. Wobei, bemerkt Schulleiter Klaus-Peter Blanck mit einem Augenzwinkern, auch dies könne wie eine Droge wirken.
Man sei im LSD-Labor zusammengekommen, um das MOZ-Abo an die Schule zu übergeben, weil während des Mittagsbandes auch dort von den Schülern die Hausaufgaben erledigt werden und der entsprechende Platz sei, um auch die Zeitung zu lesen. Mittagsband heißt die etwas längere Mittagspause an der Verlässlichen Halbtagsgrundschule, die für die Kinder auch nach dem Unterricht Angebote in verschiedenen Zirkeln, für Instrumentalunterricht und anderes mehr bis gegen 15.30 Uhr unterbreitet. Danach fährt der Schulbus die Kinder in ihre Heimatorte.
„Eine Zeitung raschelt, es sind Kinderseiten drin und wir erfahren viel über die Region“, sagt der Schulleiter zu den Kindern. Er sagt: „Wer lesen kann…“ – „…ist schlau“, vollenden die Kinder prompt den Satz.
„Wir unterstützen die Förderung des Lesens“, erläutert Sylvia Moritz von der Denker & Wulf AG, warum die Firma ein MOZ-Abo für die Schule finanziert. Sie sehen die MOZ-Patenschaft als grandiose Idee an. Es sei einfach angenehm, so eine Zeitung zu haben. Mit Blick auf das augenblickliche Arbeitsgebiet der Denker & Wulf AG, die mit der Entwicklung von Windparks befasst ist, unter anderem auch in Heckelberg/Breydin, gefallen ihr insbesondere auch die informativen Artikel über die Windkraft. Einen Artikel hat sie ausgeschnitten und den Schülern mitgebracht.
Mit Interesse schauen sich die Schüler die mitgebrachten Zeitungen an. Finola sagt, dass sie beispielsweise auch gern Beiträge über andere Länder liest. Moritz findet politische Informationen gut. Und außerdem lese er natürlich gern die Sportseiten.
Neben dem selbstständigen Lesen der Zeitung während des Mittagsbandes soll die Zeitung auch im Unterricht, zum Beispiel in den Deutschstunden, eingesetzt werden. Die Wetterkarte in der Zeitung werde auch im naturwissenschaftlichen Unterricht genutzt, so der Schulleiter.
07.07.2010
Errichtung der ersten Fertig-Beton-Türme im Repowering-Windpark Brunsbüttel
Im Repowering-Projekt Brunsbüttel, westlich von Brunsbüttel unmittelbar an der B5, werden seit Ende Juni 2010 die ersten Hybrid-Türme errichtet. Mit der Durchführung des Bauvorhabens, bei dem 19 Alt WEA mit einer durchschnittlichen Leistung von 500KW durch 18 Enercon E-82 mit einer Nabenhöhe von 98 m ersetzt werden, wurde im Dezember 2009 begonnen.
Nach einer witterungsbedingten Unterbrechung im Februar laufen seit einigen Wochen parallel der Wegebau, das Rammen der Tiefgründung, der Fundamentbau, das Verlegen der Kabel und nunmehr ebenfalls der Aufbau der ersten Fertig-Beton-Türme. Diese werden zunächst bis zu einer Höhe von 72m errichtet. Ab Ende August erfolgt die Fertigstellung der Windenergieanlagen sowie die Inbetriebnahme. Die Fertigstellung des gesamten Windparks ist für Ende 2010 geplant.
Ein Großteil des produzierten Stroms wird dann über das ebenfalls neu errichtete Umspannwerk Dingen eingespeist.
Parallel zur Errichtung der Türme wurde mit der Demontage der ersten alten Windenergieanlagen begonnen. Während die Errichtung eines Hybrid-Turmes für eine E-82 zwei Wochen in Anspruch nimmt, ist eine Alt-WEA innerhalb von 2-3 Tagen komplett demontiert und verladen.
Die neben der Denker & Wulf AG in das Repowering involvierten Betreiber zeigen sich über den Baufortschritt sehr erfreut und sehen nach nunmehr 4 jähriger Planungszeit dem Betrieb der neuen WEA entgegen.
30.05.2010
Inbetriebnahme Windpark Friedrichskoog
Im Mai 2010 wurde das Repowering von 4 Micon M750-400 in Friedrichskoog abgeschlossen. Die im Jahr 1997 errichteten 4 Alt-WEA mit einer Leistung von jeweils 400KW wurden demontiert und durch 3 Enercon E-82 mit einer Nabenhöhe von 78m ersetzt. Obwohl der Wegebau im Windpark Friedrichskoog durch den langen Winter erschwert wurde, konnte die Inbetriebnahme der 3 WEA wie geplant vor Pfingsten erfolgen.
05.02.2010
Allianz erwirbt Windpark Werder-Zinndorf von der Denker & Wulf AG
Im Janauer 2010 hat die Allianz den Windpark Werder-Zinndorf in Brandenburg von der Denker & Wulf AG gekauft. Der Windpark ist bereits in Betrieb und wurde von der Denker & Wulf AG mit Enercon E82, 2MW Windkraftanlagen geplant und errichtet. Die beteiligten Parteien haben Stillschweigen über die weiteren Vertragsinhalte vereinbart.
Der Windpark hat eine Kapazität von 30 MW und besteht aus 15 Enercon E82 WEA mit einer Nabenhöhe von 108,30m. Er wird voraussichtlich 69 Millionen Kilowattstunden im Jahr liefern. Die entspricht der Versorgung von ca. 15.500 4-Personen Haushalten mit regenerativer Energie pro Jahr.
Mit dieser Übernahme erweitert die Allianz ihr Portfolio in Europa auf 21 Windparks in Deutschland, Italien und Frankreich mit einer Gesamtkapazität von 454 MW.
„Wir sind zufrieden mit der erfolgreichen Übernahme des Windparks Werder-Zinndorf und damit, unsere hervorragende Kooperation mit der Denker & Wulf AG, die bereits unsere Windparks Büttel, Pröttlin und Quitzow betreibt und betreut, fortzuführen“, erklärte David Jones, CEO der Allianz Specialised Investments Limited.
Torsten Levsen, Vorstandsvorsitzender der Denker & Wulf AG, freut sich ebenfalls über die Übergabe eines rundum gelungenen Projektes und sieht die Kompetenz und Kontinuität seines Unternehmens durch die bereits 4. Transaktion in Folge mit der Allianz bestätigt.
20.11.2009
Denker & Wulf AG stellt Inbetriebnahmerekord auf
Mit der Inbetriebnahme der dritten Windkraftanlage in Großenmarpe hat die Denker & Wulf AG im laufenden Geschäftsjahr bereits 83 neu aufgestellte Windkraftanlagen in Betrieb genommen. Bis Ende 2009 werden es insgesamt 90 WKA mit einer Gesamtleistung von 169,10 MW sein. Damit verzeichnet das Unternehmen im Hinblick auf die Inbetriebnahme sein bisher erfolgreichstes Geschäftsjahr in der 14-jährigen Unternehmensgeschichte.
Der positive Geschäftsverlauf drückt sich auch in der wachsenden Zahl von Mitarbeitern aus. Im Jahr 2009 hat die Denker & Wulf AG 7 neue Mitarbeiter eingestellt und die Zahl ihrer Mitarbeiter damit auf 41 erhöht.
Dieser vielversprechenden Entwicklung trägt das Unternehmen mit dem Neubau eines modernen Firmengebäudes Rechnung. Auf dem Windmühlenberg in Sehestedt entsteht der neue Firmensitz nach den neuesten Energiestandards. Das moderne Gebäude bietet Platz für 60 – 70 Mitarbeiter und ist auf weiteres Wachstum ausgelegt. Ein Solarfeld sowie eine Kleinwindkraftanlage werden den Unternehmensstandort am Nord-Ostsee-Kanal vervollständigen.
Darüber hinaus entsteht unter der Federführung der Denker & Wulf AG auf dem Windmühlenberg der „Besucher- und Entwicklungspark Regenerative Energien“, kurz Bene genannt. Hier können Kinder und Erwachsene die verschiedenen regenerativen Energieträger in Ausstellungspavillons kennenlernen und bei Experimenten näher erkunden.
08.10.2009
Grundsteinlegung für das neue Firmengebäude der Denker & Wulf AG
Am 08.10.2009 wurde im Beisein der Mitarbeiter des Unternehmens feierlich der Grundstein für das neue Unternehmensgebäude am Nord-Ostsee-Kanal gelegt. Der Vorstandsvorsitzende Torsten Levsen mauerte fachmännisch eine Kupferkapsel mit Münzen, einer aktuellen Tageszeitung sowie einer Liste der Mitarbeiter und einem Bauplan in die Grundplatte ein. Die Bürgermeisterin von Sehestedt sowie der Landrat des Kreises Rendsburg-Eckernförde äußerten ihre Freude darüber, dass die Denker & Wulf AG einen neuen Standort in der Region gefunden hat. Auch der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises sowie der leitende Verwaltungsbeamte des Amtes Hüttener Berge waren anwesend.
Der Umzug des Unternehmens ist für den Sommer 2010 geplant. Dann werden nicht nur die langjährigen Mitarbeiter des Unternehmens eine neue Arbeitsstelle erhalten, sondern es wird auch Raum geschaffen für Neueinstellungen.
17.09.2009
Beginn der Bauarbeiten auf dem Windmühlenberg
Im August wurde mit den Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Bundeswehr-Gelände in Sehestedt begonnen. Die grundliegenden Vorbereitungen für die Errichtung unseres neuen Firmengebäudes sind mittlerweile weitgehend abgeschossen. Momentan ist bereits der Aushub des Kellers in vollem Gang.
Unser gesamtes Team freut sich über den nun endlich sichtbaren Baufortschritt und kann den Umzug in das neue Gebäude in Traumlage kaum erwarten!
05.08.2009
Windpark Wutike komplett in Betrieb
19.06.2009
Denker & Wulf AG bleibt in Sehestedt
Am Mittwoch, den 17.06.2009, fand auf dem Windmühlenberg in Sehestedt die feierliche Schlüsselübergabe für das neue Firmengelände der Denker & Wulf AG statt. Vorstand und Mitarbeiter freuen sich auf den Baubeginn im Spätsommer!
01.06.2009
Herzlich willkommen auf unserer neugestalteten Homepage!
Vielen Dank an Lichtflut.Medien für die tatkräftige Unterstützung!
01.02.2009
Allianz erwirbt Windpark Quitzow von Denker & Wulf AG
Die Denker & Wulf AG hat den 24 Megawatt-Windpark Quitzow, in Brandenburg bei Perleberg gelegen, an die Allianz verkauft. Der Windpark, der Anfang 2009 ans Netz gegangen ist, wurde von der Denker & Wulf AG geplant und errichtet.
Der Windpark besteht aus 12 Enercon E82 Windturbinen mit einer Nabenhöhe von 78 m und einer Nennleistung von 24 MW. Er wird voraussichtlich 45 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen.
„Wir freuen uns über den erfolgreichen Erwerb des Windparks Quitzow und sind sehr zufrieden mit der hervorragenden Arbeit der Denker & Wulf AG, die bereits unsere Windparks Büttel und Pröttlin erfolgreich betreut. Wir hoffen, unsere Beziehung zur Denker & Wulf AG in den kommenden Jahren noch zu vertiefen“, so David Jones, CEO der Allianz Specialised Investments Limited.
Torsten Levsen, Vorstandsvorsitzender der Denker & Wulf AG, fügte hinzu: „Dieser Verkauf bildet durch die kompetente Projektabwicklung und die intensive Arbeit der Denker & Wulf AG die Basis für weitere Transaktionen mit der Allianz.“
Über Allianz Specialised Investments Ltd:
Als Teil der Aktivitäten der Allianz im Bereich alternative Assets widmet sich Allianz Specialised Investments dem Anlagesegment der erneuerbaren Energien: Ziel ist es, ein langfristiges Portfolio in erneuerbaren Energien, besonders der Windenergie, aufzubauen. Aktuell besteht das Portfolio aus 12 Windparks mit einer Gesamtleistung von 288 Megawatt.
München/Sehestedt, im Februar 2009
26.02.2008
Denker & Wulf AG verkauft Windpark an die Allianz
Die Denker & Wulf AG hat den 20 Megawatt-Windpark Pröttlin, in Brandenburg südlich von Schwerin gelegen, an die Allianz verkauft. Der Windpark, der Ende 2007 ans Netz gegangen ist, wurde von der Denker & Wulf AG geplant und errichtet.
Der Windpark besteht aus 10 REpower MM82 Windturbinen mit einer Nabenhöhe von 100 Metern und einer Nennleistung von 20 Megawatt. Er wird voraussichtlich 38 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen.
"Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Erwerb des Windparks Pröttlin. Wir erwarten, unsere Beziehung zur Denker & Wulf AG noch zu vertiefen und unserem wachsenden Portfolio in 2008 weitere Projekte hinzuzufügen", so David Jones, CEO der Allianz Specialised Investments Limited.
Torsten Levsen, Vorstandsvorsitzender der Denker & Wulf AG, fügte hinzu: "Dieser Verkauf bestätigt die intensive Arbeit der Denker & Wulf AG und bildet die Basis für mögliche weitere Transaktionen mit der Allianz."
Über Allianz Specialised Investments
Als Teil der Aktivitäten der Allianz im Bereich alternative Assets widmet sich Allianz Specialised Investments dem Anlagesegment der erneuerbaren Energien: Ziel ist es, ein langfristiges Portfolio in erneuerbaren Energien, besonders der Windenergie, aufzubauen. Aktuell besteht das Portfolio aus 10 Windparks mit einer Gesamtleistung von 241 Megawatt.
Sehestedt den 26. Februar 2008
04.01.2008
Denker & Wulf AG übernimmt Betriebsführung für 5M-Windpark „Büttel“
Die Denker & Wulf AG wurde mit sofortiger Wirkung von der Allianz Specialised Investments Limited beauftragt, das technische und kaufmännische Windparkmanagement für den Windpark Büttel zu übernehmen.
„Wir sind stolz, dass wir die Allianz mit den Leistungen unserer Betriebsführung davon überzeugen konnten, der Denker & Wulf AG diese verantwortungsvolle Tätigkeit zu übertragen“, so der Vorstandsvorsitzende Torsten Levsen. Der derzeit größte mit off-shore Technologie bestückte Windpark Büttel besteht aus fünf 5M- Repower-Windenergieanlagen mit 117m Nabenhöhe und 126m Rotordurchmesser. Die Denker & Wulf AG konnte die Allianz speziell mit ihrem individuell zusammengestellten Betriebsführungs-Paket in Bezug auf technische Kompetenz, Sicherheitsanforderungen und Prüfkonzepte sowie Reporting überzeugen.
Dipl.-Ing Dirk Langenstein (DWAG): „Die Zusammenführung unserer langjährigen Erfahrungen als Betriebsführer mit den Anforderungen eines institutionellen Investors zu einem schlüssigen Konzept hat einen neuen Standard gesetzt.“
Sehestedt, den 04. Januar 2008
30.06.2005
REpower Systems und Denker & Wulf verkaufen eines der größten Windenergie-Portfolios Deutschlands
Hamburg, Juni 2005. Die REpower Systems AG und die Denker & Wulf AG haben vereinbart, eines der größten Windenergie-Portfolios Deutschlands an GE Commercial Finance Energy Financial Services zu verkaufen. Das Portfolio besteht aus insgesamt fünf Windparks, davon vier aus dem Bestand der Denker & Wulf AG, mit einem Gesamtvolumen von EUR 135,5 Millionen (US$ 164,5 Millionen) inklusive Fremdfinanzierung. Dies ist der zweite gemeinsame Verkauf eines Windparkportfolios von REpower und Denker & Wulf.
Die Windparks in Großvargula, Zabelsdorf, Premslin-Kribbe, Falkenwalde und Heckelberg-Breydin umfassen 66 REpower-Anlagen der MD-Baureihe mit jeweils mit 1,5 Megawatt Nennleistung. Die Gesamtnennleistung beträgt somit 99 Megawatt. Im Windpark Heckelberg-Breydin sind derzeit zehn von 18 Anlagen am Netz. Die verbleibenden acht sollen bis Ende September installiert werden. Nach kompletter Fertigstellung werden die Parks Strom für ca. 60.000 Haushalte ins Netz einspeisen und zu einer Einsparung von jährlich ca. 200.000 Tonnen CO2 gegenüber einer konventionellen Stromerzeugung beitragen.
„Der Verkauf des Portfolios an GE Commercial Finance Energy Financial Services unterstreicht die hervorragende Positionierung von REpower in der Branche und zeigt, dass Windenergie eine attraktive Technologieinvestition für Finanzanleger darstellt”, so Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Vorstandsvorsitzender der REpower Systems AG.
Torsten Levsen, Vorstandsvorsitzender der Denker & Wulf AG, dazu: „Die Denker & Wulf AG hat ihre führende Stellung im Bereich der Entwicklung von Windenergieprojekten in Deutschland erneut unter Beweis gestellt. Wir sind stolz auf unsere Arbeit, und darauf, dass wir so das Interesse eines internationalen Investors wie GE geweckt haben.“
Andrew Marsden, Vorstand der GE Commercial Finance Energy Financial Services Europa: „Diese Transaktion stellt unser größtes Engagement in die Windenergie innerhalb Europas dar und passt optimal in unsere Wachstumsstrategie im Bereich der erneuerbaren Energien in Europa.” Mark Jones, Geschäftsführer von GE Energy Financial Services Europa und Projektleiter dieser Transaktion, fügte hinzu: „Deutschland ist für uns ein wichtiger Wachstumsmarkt, da das Land mit einer installierten Kapazität von über 16.600 Megawatt bereits heute Europas Motor der Windenergie ist.“




























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