Mehr WEA-Standorte
mit dem FlightManager

Mit dem FlightManager hat die Denker & Wulf AG in Zusammenarbeit mit dem Radarexperten Clemens Krips ein softwaregesteuertes Modul zur bedarfsgerechten Freischaltung von Lufträumen entwickelt. Damit können Windeignungsgebiete im Einflussbereich von Flugplätzen der Bundeswehr erstmals optimal ausgenutzt werden.

Die eigens gegründete Gesellschaft »WuF – Windenergie und Flugsicherheit GmbH« bietet das von der Bundeswehr nach einjähriger Testphase und umfassender Sicherheitsprüfung genehmigte System seit Anfang 2015 allen Windparkbetreibern an, die aufgrund von möglichen Störungen auf das Flugsicherungsradar der Bundeswehr potentiell geeignete Standorte unbebaut lassen mussten.

Die drehenden Rotoren von Windenergieanlagen (WEA) stellen ein Störpotenzial für Radaranlagen der militärischen Flugsicherung dar, weshalb in der Vergangenheit für zahlreiche WEA-Standorte die immissionsschutzrechtliche Genehmigung verwehrt wurde. Für diese Standorte bietet der FlightManager eine Lösung, indem der Luftraum in definierten Sektoren durch das gezielte Abschalten von Windenergieanlagen für den kurzen Zeitraum des tatsächlichen Bedarfs (Starts, Landungen oder Querungen) freigeschaltet wird. Durch den Einsatz dieses Systems kann die Störwirkung auf das Flugsicherungsradar so stark verringert werden, dass eine Vereinbarkeit mit den Kriterien nach § 18 a LuftVG gegeben ist und immissionsschutzrechtliche Genehmigungen unter Auflage der neuen Steuerungstechnik erteilt werden können. Damit ist der Weg frei für zusätzliche Windenergieanlagen, für die zwar Abschaltungen eingeplant werden müssen, die aber ohne den FlightManager überhaupt nicht realisiert werden könnten.

Geschäftsführer der »WuF – Windenergie und Flugsicherheit GmbH« sind Clemens Krips und Heiko Grüneklee. Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter www.wuf-gmbh.com

 

 

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